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Mit der ab dem Juni gültigen SARS-CoVEindämmungsverordnung wird ein Teil der Prostitutionsangebote in Hamburg unter strengen Auflagen wieder zugelassen.


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Bockhorn — Es sind Wegbeschreibungen wie diese im Internet, die in Bockhorn Einwohner für Empörung sorgen:.

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Was ist mein Alter: Ich bin knapp über sechzig

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Wegen der Coronakrise ist auch in Hamburg zurzeit Prostitution untersagt. Sexarbeiterinnen, die ein Gewerbe angemeldet haben, dürfen auf staatliche Zuschüsse hoffen. Erst hatte Josefa Nereus die Gedanken an das Coronavirus und die Folgen für ihren Beruf noch beiseitegeschoben.

Dann aber, am Montag letzter Woche war ihr klar, was auf sie zukommt:.

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Deshalb zweifelt die Hamburger Sexarbeiterin auch nicht am Sinn der Allgemeinverfügung, die alle Formen der Prostitution bis Ende April untersagt. Das Interview ist per Skype, per Videokonferenz möglich. Dass sie ihre Einnahmeausfälle nun aber durch erotische Live-Schalten mit Kunden kompensieren könnte, sei illusorisch, sagt Josefa Nereus:. Das ist nicht die Art von Arbeit, die ich machen möchte. Obwohl ich Sexarbeiter bin und gerne mit Sexualität arbeite.

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Aber es ist ja was völlig anderes, wenn das tatsächlich auf Video gebannt wird. Josefa Nereus hat ihr Gewerbe angemeldet, sie ist selbständig und will versuchen, die von der Hamburger Wirtschaftsbehörde zugesagten Zuschüsse für Unternehmen und so genannte Soloselbständige zu bekommen. Genauso wenig wie ein Buchhändler erklären kann, welche Bücher er vielleicht verkauft hätte in Zeiten der Buchmesse, die ausgefallen ist.

Das kann man eben alles gar nicht wirklich beziffern. Beide gehen offen mit ihrem Beruf um, treten in Talkshows auf, sind organisiert im Bundesverband Sexarbeit.

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Und insofern fällt sowohl Kurzarbeitergeld wie auch Arbeitslosengeld weg. Kurzarbeitergeld auch deswegen, weil es in der Regel gar keinen Arbeitgeber in dem Sinne gibt. Schon deshalb müssten auch sie Zuschüsse aus dem Corona-Rettungsfonds bekommen.

Ganz anders, viel härter trifft das coronabedingte Prostitutionsverbot die Frauen, die rund um den Hamburger Hansaplatz anschaffen gehen.

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Die Anlaufstelle für diese Frauen, die Beratungsstelle "Ragazza" in Hamburg St. Georg wird von Gudrun Greb geleitet. In der Hamburger Sozialbehörde ist das Problem bekannt. Zusammen mit den anderen Bundesländern sei ein Weg gefunden worden, der die Situation von drogenabhängigen Prostituierten verbessern soll, sagt Behördensprecher Martin Helferich.

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Die Betreiber der eigentlich geschlossenen Stundenhotels seien angeschrieben und um Hilfe gebeten worden. Und wissen von etlichen Fällen, in denen das nun unentgeltlich zur Verfügung steht. Grundsätzlich ist das aber richtig: Es handelt sich um eine Situation, die noch nicht vollständig gelöst ist. Die Frauen, die bei der Beratungsstelle Ragazza Hilfe suchen, haben von diesen Angeboten bislang noch nichts gehört. Geld verdienen dürfen die Prostituierten in den Stundenhotels im Moment ohnehin nicht. Keine Chance für die Frauen, wenigstens um ein bisschen Kleingeld zu betteln.

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